Blutspenden während der Covid-19-Pandemie


Windhoek (ws) - Aufgrund des Ausnahmezustands und der vom Präsidenten angekündigten Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung von SARS-COV-2 (Corona-Virus) sind auch die Blutspende-Aktionen stark beeinträchtigt. Die Schließung von Schulen, Universitäten und anderen Ausbildungseinrichtungen hat den namibischen Blutspendedienst (NAMBTS) gezwungen, seine Sammelaktionen abzusagen. Auch wird den Unternehmen, die noch immer tätig sind, nicht erlaubt, Blutspendeaktionen auf ihrem Firmengelände durchzuführen. Dies hat zu einem Rückgang der Blutentnahmen um 50 % geführt, und infolgedessen hat NAMBTS damit begonnen, die Blutkonserven, die an Blutbanken und Krankenhäuser im ganzen Land geliefert werden, zu rationieren und zu reduzieren. Das Ministerium für Gesundheit und Soziales (MHSS) möchte die Öffentlichkeit darauf aufmerksam machen, dass das Corona-Virus (COVID-19) nicht durch Blutspenden oder Bluttransfusionen auf Spender bzw. Empfänger übertragen werden kann, da Atemwegsviren im Allgemeinen nicht durch Spenden oder Transfusionen übertragen werden. Die größte Herausforderung bei der COVID-19-Pandemie stellt sich nun durch die Aufrechterhaltung ausreichender Blutvorräte für Patienten, die darauf angewiesen sind. Daher möchte MHSS weiter allen potenziellen Spendern versichern, dass durch das spenden von Blut keinerlei Gefahr der Übertragung des SARS-COV-2 besteht. NamBTS hat alle erforderlichen Maßnahmen getroffen, um in den Blutspendekliniken die Spender vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen. Daher werden alle potenzielle Spender dazu aufgefordert, weiterhin Blut zu spenden.

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